Wie lang darf ein YouTube Short 2026 sein?
Bis 3 Minuten, wenn das Video hochkant oder quadratisch ist. Längere oder quer gedrehte Videos gelten als normale Videos. Die meisten guten Shorts sind trotzdem 20 bis 60 Sekunden lang.
Drei Plattformen, drei Regelwerke, und alle ändern sich ständig. Hier steht, was im Oktober 2026 gilt: wie lang Shorts, Reels und TikToks sein dürfen, welche Länge in der Praxis gut funktioniert und welche Musik du verwenden darfst.
| Plattform | Erlaubte Länge | Format | Musik |
|---|---|---|---|
| YouTube Shorts | bis 3 Minuten | hochkant oder quadratisch | Shorts-Audio in der App, meist bis 90 Sekunden je Song |
| Instagram Reels | bis 3 Minuten | hochkant 9:16 | Musik aus der App, für Firmenkonten eingeschränkt |
| TikTok | Aufnahme in der App je nach Konto bis 10 Minuten, Hochladen deutlich länger | hochkant 9:16 | Business-Konten nur Commercial Music Library |
Stand Oktober 2026 nach den Angaben der Plattformen. Die Grenzen werden je nach Konto und Land teils schrittweise freigeschaltet. Was dein Konto erlaubt, siehst du in der App.
Dass ein Video lang sein darf, heißt nicht, dass es lang sein sollte. Die meisten guten Kurzvideos sind nach unserer Erfahrung 20 bis 60 Sekunden lang. So lang, wie der Moment braucht, und keine Sekunde länger.
Die Plattformen zeigen Videos weiter, wenn Leute dranbleiben. Ein Clip von 25 Sekunden, den viele bis zum Ende schauen, hat es leichter als einer von zwei Minuten, bei dem die meisten nach zehn Sekunden wegwischen. Eine feste Idealzahl gibt es trotzdem nicht. Als Faustregel:
Wichtiger als die Länge sind die ersten zwei Sekunden. Ein Obertitel oben im Bild und ein Einstieg direkt am Moment entscheiden, ob jemand bleibt.
YouTube erlaubt Shorts bis 3 Minuten, wenn das Video hochkant oder quadratisch ist. Ist es länger oder quer, gilt es als normales Video. Ein Short von zweieinhalb Minuten ist also erlaubt, ob er gut läuft, ist eine andere Frage.
Eine wichtige Änderung betrifft Shorts zwischen einer und drei Minuten mit Musik, für die ein Content-ID-Anspruch besteht. Laut YouTube werden solche neuen Shorts seit dem 24. September 2026 nicht mehr automatisch gesperrt, sondern bleiben abrufbar. Der Anspruch selbst bleibt bestehen und kann sich auf die Monetarisierung auswirken. Für Shorts unter einer Minute gilt das bisherige Vorgehen weiter.
Ja, auf drei Wegen:
Riskant ist Musik, die einfach im Video mitläuft, etwa aus dem Radio, im Stream oder auf einer Veranstaltung. Sie kann von Content ID erkannt werden. Leg Musik im Stream deshalb auf eine eigene Tonspur, dann lässt sie sich beim Schnitt herausnehmen.
Instagram erlaubt Reels seit Januar 2025 bis 3 Minuten, vorher waren es 90 Sekunden. Einzelne Konten sehen in der App teils andere Grenzen. Für Reels, die auch neue Leute erreichen sollen, bleibt kürzer meist besser.
Bei der Musik kommt es auf die Art deines Kontos an. Private Konten und Creator-Konten haben in der Regel eine große Auswahl an Songs. Unternehmenskonten sehen meist nur eine eingeschränkte Auswahl an Titeln, die für geschäftliche Nutzung freigegeben sind. Welche Titel das sind, hängt auch vom Land ab. Nutzt du als Firma einen Song, der für dich nicht freigegeben ist, kann der Ton stummgeschaltet oder das Reel eingeschränkt werden.
Mit der Kamera in der App lassen sich je nach Konto bis 10 Minuten aufnehmen. Fertige Videos lassen sich bei vielen Konten deutlich länger hochladen. Auch ein Sound, den du vor der Aufnahme auswählst, kann die Länge begrenzen.
Für Firmen gilt eine klare Regel: Business-Konten sehen beim Hinzufügen von Sounds nur die Commercial Music Library. Laut TikTok umfasst sie rund eine Million Titel, die Firmen für ihre Videos nutzen dürfen. Viele virale Songs gehören nicht dazu. Private Konten sehen den ganzen Katalog. Diese Songs sind aber nicht für Werbung gedacht. Wie TikTok für Firmen insgesamt funktioniert, steht im Ratgeber TikTok für Unternehmen.
Oft wird gefragt, wie man Reels länger macht. Meist ist die bessere Frage, was man weglassen kann. Schneide den Anlauf weg, starte direkt am Moment, und beende den Clip, wenn die Pointe da ist. Hast du mehr zu erzählen, als in einen Clip passt, mach zwei daraus oder ein langes Video für YouTube, auf das der Short verweist.
Wir schneiden aus deinem Material Clips, die auf allen drei Plattformen laufen: Hochformat 9:16, unter 3 Minuten, meist 20 bis 60 Sekunden, mit Obertitel und Untertiteln. Fremde Musik im Hintergrund nehmen wir heraus, wo es geht. Musik fügst du in der jeweiligen App aus deren Bibliothek hinzu. Der Pilot mit 3 Clips kostet 19 €, Monatspakete beginnen bei 149 € für 8 Clips. Das sind Gründerpreise, 6 Monate garantiert ab deinem Start. Alle Preise zzgl. 19 % MwSt.
Bis 3 Minuten, wenn das Video hochkant oder quadratisch ist. Längere oder quer gedrehte Videos gelten als normale Videos. Die meisten guten Shorts sind trotzdem 20 bis 60 Sekunden lang.
Seit Januar 2025 bis 3 Minuten. Einzelne Konten sehen in der App teils andere Grenzen. Für Reels, die neue Leute erreichen sollen, ist kürzer meist besser.
In der App lassen sich je nach Konto bis 10 Minuten aufnehmen, hochladen lassen sich bei vielen Konten deutlich längere Videos. Für Reichweite sind 20 bis 60 Sekunden meist der bessere Bereich.
Ja. Laut YouTube lassen sich die meisten Songs aus der Shorts-Auswahl in einem Short bis 3 Minuten für maximal 90 Sekunden verwenden. Einige Titel sind auf 60 oder 30 Sekunden begrenzt.
Auf TikTok die Titel aus der Commercial Music Library, die Business-Konten in der App sehen. Auf Instagram die Titel, die für Unternehmenskonten freigegeben sind. Oder Musik mit eigener Lizenz. Allgemeine Hinweise, keine Rechtsberatung.
Ja, wenn er hochkant ist, unter 3 Minuten bleibt und keine Musik enthält, die nur für eine Plattform lizenziert ist. Lade überall die saubere Datei ohne fremdes Wasserzeichen hoch.
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